Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure

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Mit dem Projekt “Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure” unterstützt das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung das Engagement muslimischer Gemeinden.

Etwa 20 Männer und Frauen aus muslimischen Gemeinden in Essen bilden den Kern der Teilnehmer. In Workshops konzipieren sie gemeinsam die Projektinhalte und bereiten die Veranstaltungen vor.

So wurden 6 Schwerpunktthemen erarbeitet, die über die Projektlaufzeit bis Ende 2015 eine Rolle spielen werden. Geplant sind dazu insgesamt 10 Veranstaltungen, über die wir Sie auf dieser Seite informieren.

Deutschland kennenlernen
Im Zentrum des Schwerpunktes steht der oft gebrauchte Begriff der Willkommens-Kultur. Mit dem Ziel, Deutschland besser zu verstehen, soll insbesondere auf die Hintergründe für das Fehlen der propagierten Willkommens- und Anerkennungskultur in Teilen der etabliertenDeutschen Gesellschaft eingegangen werden.

Rolle, Funktion und Aufgaben der Imame
Die vielfältigen Aufgaben der Imame, aber auch die Auswirkungen ihres Handelns, dieReaktionen der Gesellschaft darauf, sind konstitutive Elemente dieses Schwerpunktes.

Interkultureller/Interreligiöser Dialog
Der Islam ist ein Teil Deutschlands. Mit dieser Feststellung des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, wird die Anerkennung des Islam versprochen. Die Einlösung dieses Versprechens ist zunächst Aufgabe der Integrationsarbeit. Vorrangig unter diesem Aspekt soll eine Behandlung der Thematik stattfinden.

Die Kommune
Mit dem Schwerpunkt steht der Kontakt in die städtische Verwaltung und dort zu Entscheidungsträgern und Verantwortlichen im Fokus. Das meint den Ausbau bestehender Kontakte und eine engere Zusammenarbeit genauso wie das Knüpfen neuer Kontakte. Die Themen, die in der Kommune eine Rolle spielen auch auf kommunaler Ebene zu lösen, ist ein wichtiges Ziel, das mit diesem Schwerpunkt verfolgt wird.

Vereinsarbeit
Muslimische Gemeinden sind nach wie vor, und mangels Alternativen, als eingetragene Vereine organisiert. Die Vereinsarbeit wirkt sich dabei in vielen Fällen stark auf das Gemeindeleben und somit die Gemeindearbeit insgesamt aus. Die Leitung einer Gemeinde ist oft gleichbedeutend mit dem Vorstand im Verein, durch den die Gemeinde rechtlich handeln kann. Eine Gemeinde zu leiten hat daher auch eine starke rechtliche Komponente, die zur religiösen und ethischen hinzutritt.

Aktuelle Nachrichten aus dem Projekt “Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure” können Sie hier abrufen.

Kontakt und Ansprechpartner
Sebastian Johna
Projektleiter
Goethe-Institute in Deutschland

Goethe-Institut e.V.
Goethestraße 20
80336 München
Tel.: +49 89 15921-752
Mobil: +49 175 291 6723
E-Mail: sebastian.johna@goethe.de
www.goethe.de/de

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