Vortrag und Gespräch: „Der Islam in Essen“

Der Initiativkreis Religionen in Essen IRE lädt ein:

Vortrag und Gespräch: „Der Islam in Essen“ 12. Januar 2023, 19:00 Uhr in der Alten Synagoge Essen Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Spätestens im Rahmen der unterschiedlichen Anwerbeabkommen sind auch Menschen aus muslimischen Herkunftsländern ins Ruhrgebiet gekommen. Inzwischen ist die dritte Generation angewachsen. Viele Muslime haben die deutsche Staatsbürgerschaft – sie sehen sich als Teil der Essener Stadtgesellschaft. Für die Ausübung ihres Glaubens haben Muslime Moscheegemeinden gegründet. Als Interessenorganisation wurde die Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) 2005 ins Leben gerufen. In einigen anderen Städten gibt es vergleichbare Dachverbände. In der KIM-E sind zurzeit 22 Gemeinden zusammengeschlossen. Über http://www.islam-in-essen.de erhalten Bürgerinnen und Bürger aus „erster Hand“ Informationen über die Aktivitäten der Gemeinden in Essen. Mit der Grundsatzerklärung der Essener Muslime vom 22.04.2016 haben sich alle Mitgliedsvereine der KIM-E zu den Fundamenten des Rechtsstaates, zu dem Deutschen Grundgesetz, zur Demokratie, zum Pluralismus und zu den Menschenrechten bekannt.

Kommission Islam und Moscheen in Essen

Muhammet Balaban Dipl. Elektroingenieur und Geschäftsführer eines mittelständischen Ingenieurbüros, ist seit 1970 in Essen und seit 1987 aktiv in unterschiedlichen Gremien und Vereinen in Essen. Mehr als 17 Jahre leitete er dabei als Vorsitzender den Integrationsrat der Stadt Essen. Seit seiner Gründung ist er Vorsitzender des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V., einem Netzwerk von über siebzig Migrantenorganisationen in Essen.
Für sein Engagement auf kommunaler Ebene wurde er daher mit der Ehrenplakette der Stadt Essen geehrt.
Auch auf Landesebene setzte sich Muhammet Balaban für die Vertretung der Interessen von Migrant*innen ein.
Er wirkte 35 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW an entscheidenden
Themen der Migrations- und Integrationspolitik mit. Als Vorsitzender der Kommission Islam und Moscheen
in Essen e.V. (KIM-E) ist es ihm wichtig, sich für die Belange von Muslimen in Essen einzubringen und für
mehr Teilhabe und Öffnung zu werben. In dieser Funktion vertritt er die KIM-E im Initiativkreis Religionen in Essen.

Halit Pismek ist ausgebildeter islamischer Theologe und war als Imam – knapp 20 Jahre – tätig in einer islamischen
Gemeinde in Essen-Katernberg. Neben seinem Beruf als Imam, kümmerte er sich als Sozialarbeiter und
Konfliktvermittler um straffällig gewordene Jugendliche im Essener Norden. Als islamischer Seelsorger
engagiert er sich zudem für Menschen, die in schwerer Not und Krankheit auf Beistand und Begleitung
angewiesen sind. Hauptberuflich berät Halit Pismek aktuell Flüchtlinge in Aufenthaltsangelegenheiten,
Asylfragen und Integrationsmöglichkeiten. Als stellvertretender Vorsitzender des Dachverbandes
der islamischen Gemeinden in Essen, der Kommission Islam und Moscheen in Essen e.V. (KIM-E) ist er Mitglied
im Klinischen Ethik-Komitee des Universitätsklinikum Essen und ebenfalls Mitglied des Initiativkreises
Religionen in Essen, einem Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften in Essen.

weitere Informationen: Alte Synagoge Essen

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