NRW-Staatssekretärin Serap Güler zu Besuch im KI Essen

Die Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), Serap Güler, besuchte heute (31.10.) das Kommunale Integrationszentrum Essen (KI), um sich über das Projekt „Run in my Shoes“ zu informieren. Kooperationspartner, die das Projekt gemeinsam mit dem KI umsetzen, sind die Alte Synagoge Essen, die Kommission Islam und Moschee in Essen (KIME-E), die Schulaufsicht der Stadt Essen sowie die Jugendhilfe Essen gGmbH.

Das Projekt „Run in my Shoes“, das zum Ziel hat, Essener Schulen und Einrichtungen in ihrem Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus zu unterstützen, wurde im Jahr 2018 auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Kufen und der Staatssekretärin selbst ins Leben gerufen. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW finanziert das auf eine dreijährige Laufzeit angelegte Projekt.

Das Präventionsangebot von „Run in my Shoes“ richtet sich an Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr. Qualifizierte Studierende greifen in Workshops Erfahrungen und Einstellungen von Jugendlichen auf und motivieren in praktischen Übungen zum Perspektivwechsel sowie zur Reflexion der eigenen Haltung. Nicht zuletzt der Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober machte deutlich, dass Antisemitismus auch in der Gesellschaft eines demokratischen Landes wie der Bunderepublik Deutschland immer noch verbreitet ist, weshalb Präventionsangebote wie die des Projektes „Run in my Shoes“ grade in der heutigen Zeit besonders wichtig sind.

Während ihres Besuchs lernte Serap Güler Teammitarbeiterinnen –und mitarbeiter kennen, die von ihren Erfahrungen aus den Workshops berichteten, und sprach unter anderem mit Dr. Uri Kaufmann, der als Leiter der Alten Synagoge Essen die kürzlich durchgeführte, jugendpolitische Bildungsreise nach Israel fachlich begleitet hatte. Die Gruppe von Teamern und Verantwortlichen des Projektes „Run in my Shoes“ hatten während der Reise die Gelegenheit, sich über die kulturelle und religiöse Vielfalt sowie über den Nahost-Konflikt zu informieren und Begegnungsorte in Israel kennenzulernen.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de