Islamfeindlichkeit bei Jugendlichen

Medien beeinflussen die Meinung von Jugendlichen über Muslime negativ. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Geprägt werde das Islambild vor allem durch Themen wie „Unterdrückung der muslimischen Frau“, „Parallelgesellschaft“ oder „Islamismus“.

Einer neuen Studie zufolge prägen bei Jugendlichen islamfeindliche Haltungen häufig das Bild von Muslimen. Die Meinung der jungen Menschen werde dabei vor allem durch den öffentlichen Diskurs in den Medien, vor allem im Fernsehen, sowie durch Erzählungen in den Familien beeinflusst, sagte die Islamwissenschaftlerin und Publizistin Lamya Kaddor am Mittwoch in Berlin. Geprägt werde das Islambild vor allem durch öffentlich diskutierte Themen wie etwa „Unterdrückung der muslimischen Frau“, „Parallelgesellschaft“, „Islamismus“ sowie „Bedrohung von Identität“.

Kaddor, die an der Universität Duisburg-Essen tätig ist, präsentierte dabei eine erste Teilstudie mit dem Titel „Islamfeindlichkeit im Jugendalter“. Gemeinsam mit der Migrationsforscherin Nicolle Pfaff hatte sie für die Untersuchung 20 Schüler zwischen 16 und 26 Jahren von Gymnasien, Berufsschulen und Berufskollegien in Groß- und Kleinstädten in Nordrhein-Westfalen in rund einstündigen Interviews befragt. (weiterlesen)

Quelle: MIGAZIN, www.migazin.de

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