Hassprediger in Essen unerwünscht

Foto: Ralf Schultheiss
Foto: Ralf Schultheiss

Auf Einladung einer Steeler Moschee sollte an diesem Wochenende der belgische Islamistenprediger Tarik Chadlioui in Essen auftreten.

Direkt nach Bekanntwerden hat Oberbürgermeister Thomas Kufen unmissverständlich klar gemacht, dass dieser selbsternannte Prediger in Essen unerwünscht sei und dies auch gegenüber den in der Kommission Islam und Moscheen organisierten Muslimen in Essen deutlich gemacht. Beide waren sich einig, dass sich die Steeler Moschee damit außerhalb der Gesellschaft bewegen würde. Daher ist es folgerichtig, dass die Moschee reagiert hat, indem sie den Hassprediger ausgeladen und mit einem Hausverbot belegt hat.

„Rassismus, Antisemitismus, Islamismus und Gewalt haben in unserer Stadt keinen Platz“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Essen lebt von Vielfalt, Engagement und Zivilcourage seiner Bürgerinnen und Bürger.“

Islamismus und Salafismus belasten das Integrationsklima auch in unserer Stadt, bereits Anfang des Jahres hat Oberbürgermeister Kufen Interesse geäußert, dass die Stadt Essen sich an dem Präventionsprogramm der Landesregierung gegen gewaltbereiten Salafismus beteiligt. Das Programm „Wegweiser“ zielt darauf ab, den Einstieg insbesondere junger Menschen in die salafistische Szene zu verhindern und bietet auch Familienangehörigen Beratung und Unterstützung. Weitere Gespräche dazu finden bereits im April statt.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de

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