Muslime in den Medien

LeoSynapse@stock.xchng

Medien verstärken „Islamisierung der Integrationsdebatte“

Medien zeichnen ein zu negatives Bild von Muslimen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Sachverständigenrates für Integration und Migration. Danach herrscht zwischen dem negativem Medienbild und positiver Alltagserfahrung eine große Kluft.

Obwohl die in Deutschland geborene zweite Generation muslimischer Zuwanderer erheblich besser integriert ist als die erste Generation, verengen sich politische und mediale Debatten zunehmend auf die vermeintlich gescheiterte Integration der rund vier Millionen Muslime in Deutschland. Zuwanderer aus islamisch geprägten Staaten werden seit einigen Jahren auf ihr „Muslimsein“ und damit auf ihre (z.T. auch nur angenommene) religiöse Zugehörigkeit reduziert. Die Medien wirken bei der „Islamisierung der Integrationsdebatte“ als Verstärker.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Darin wurde untersucht, ob Zuwanderer und Mehrheitsbevölkerung die mediale Darstellung von Muslimen unterschiedlich bewerten und ob die negative Darstellung Rückwirkungen auf das Zusammenleben im Alltag insbesondere von Muslimen und Mehrheitsbevölkerung hat. Damit liegt erstmals eine Umfrage zur Mediendarstellung von Muslimen vor, bei der auch Muslime selbst nach ihrer Wahrnehmung gefragt wurden. (mehr)

Quelle: MIGAZIN, http://www.migazin.de

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